Über Brennholz

Brennholz ist der älteste nachwachsende Rohstoff, der schon seit mehr als 350.000 Jahren von der Menschheit genutzt wird. Schon früher wussten die Menschen die angenehme Wärme eines Holzfeuers zu schätzen, so dass bis heute der Kaminofen als besondere Wärmequelle dient oder eine Hauptheizung für ein komplettes Haus genutzt wird.

Brennholz ist nicht gleich Brennholz. Es gibt viele Faktoren welche es zu beachten gibt, um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Das ausgewählte Brennholz sollte eine Restfeuchte von ca. 18 Prozent haben, damit der Heizwert des Holzes für die Wärme genutzt wird und nicht zur Trocknung des Brennholzes. Der Heizwert von Brennholz in Form von Laubholz (Weichholz) in der Größeneinheit von einem Raummeter, ersetzt eine Ölmenge von ca. 200l Heizöl oder 200 Kubikmeter Erdgas. Brennholz ist somit ein nachwachsender Rohstoff, der im Großen und Ganzen unerschöpflich ist.

Die Feuchtigkeit im Holz ist nicht nur ein entscheidender Faktor für den Heizwert. Sie sollten daher Ihr Brennholz im überdachten Freien lagern, so lange bis die Kernrestfeuchte sich unter 24 Prozent bewegt. Wenn die Restfeuchte höher ist als 24 Prozent und das Brennholz z.B. in einem nicht gut belüfteten Keller gelagert wird, kommt die Gefahr auf, dass das Brennholz anfängt zu schimmeln.

Brennholz ist ein Oberbegriff der in Form von Rundholz, Stückholz oder anderen Ausgangsformen angegeben und in verschiedenen Mengeneinheiten angeboten wird. Die gebräuchlichste Maßeinheit sind Raummeter, wobei die meisten Händler ihr Brennholz in Schüttraummeter angeben und abgeben. Die Größeneinheit von Festmetern wird nicht für Brennholz genutzt, sondern nur in Form von Rundholz (Baumstämme).